|

|
|
 
 

                                                                               
|
|
|
La
Résèrve Club Hotel **** de luxe, Poste de Flacq, Mauritius
|
|
|
Inhalt:
Factsheet:
|
|
|





|
- Resort:
33
Hektaren direkt am Strand
277 Einheiten, 576 Betten:
174
Doppelzimmer,
29qm
40
Bungalow-Doppel,
35qm
40 Bungalow-Junior Suiten, 55qm
15
Suiten,
58qm
5
VIP-Bungalows,
90qm
2 Royal
Suiten,
194qm
1 Presidential
Suite, 226qm
ca. 600 Mitarbeiter
- Gastronomie:
Piano Bar, Disco, Champagnerbar,
3 Spezialitätenrestaurants,
2 Beach-Snackbars, Lounge Bar, Inselrestaurant, Hauptrestaurant,
Smokers Bar.
- Wellness:
Bäderpark, Beauty-Care, Aussen-Meditations- und Wellnessgarten,
Zen-Pavillon, Massagen, Reiki, Fitnesscenter, Sportbetreuung,
Friseur
- Freizeit
& Sport:
Total 1'500 m Strand, Wassersportcenter, Tauchbasis, Schnorcheln,
Hobby-Cats, Windsurfing, Segeln, Jetski, Hochseefischen,
Tennis, Golf, Reiten, Squash, Bogenschiessen, Fussball,
Beachvolley, Gameroom, Tischtennis, Boccia, Bibliothek &
Bridgeroom.
- Familienangebote:
Abenteuer-Piratenspielplatz mit Betreuung & Schatzsuche,
Babysitting, Kinderbetreuung, spezielle Familienzimmer.
- Konferenzfacilities,
Shops & Diverses:
3 Konferenzsäle, total 615qm, Boutiquen, Bank,
Travel-Agency, Autovermietung.
La Résèrve Club Hotel wird heute von der südafrikanischen Sun
International Hotels & Resorts als Le Coco Beach geführt.
Le
Coco Beach Hotel auf dem Web
|
|
|

Projektumfang
& Verantwortung:
Noch
nicht als eigenständige Firma war die Geschäftsführung von Brooklands
Hospitality 1993 bis 1994 für das Development Field Office in Mauritius
verantwortlich und vertrat vor Ort die Interessen des Bauherrn aus der
Schweiz. Wir waren hauptsächlich für das Preopening zuständig, die
Projektplanung und -ausführung lag in den Händen der Firma Charles
Israelite & Partner und verschiedener Ingenieure und Architekten aus
Mauritius, Südafrika und der Schweiz.
Zu
den Hauptaufgaben gehörten insbesondere die Entwicklung der gesamten
Leistungs- und Angebotskonzepte, die Definition und Vorbereitung der
Unternehmenszielsetzungen, der Hauspolitika und der einzelnen
Abteilungsrichtlinien und Qualitätsstandards.
Ebenfalls
zu den Hauptaufgaben gehörten die Planung sämtlicher F&B-Outlets
und der Raumprogramme für alle operationellen Bedürfnisse, inklusive
Gastronomie, Front- und Backoffice, Mitarbeiterbereiche und Logistik,
als Grundlage für die architektonische Umsetzung.
Die
Beratung bei der Gestaltung der Aussenbereiche und aller Freizeit- und
Sporteinrichtungen, die Aufbereitung/Erarbeitung aller
Entscheideungsgrundlagen für die Bauherrschaft und die administrative
Verantwortung des Fieldoffice und der bereits angestellten Mitarbeiter
waren ebenfalls im Verantwortungsbereich inbegriffen.

|
|

|
Konzeptumriss:
- La
Résèrve Club Hotel wurde als 4*-Deluxehotel geplant. Auf 33
Hektaren wurde das Schwergewicht vor allem auf ein umfangreiches
Sport- und Wellnessangebot gelegt. Eine dezente gepflegte
Atmosphäre und die Betonung auf Wohlbefinden sollte eine
Alternative zu den bestehenden Hotels auf der Insel bieten. La
Résèrve, bzw. heute Le Coco Beach ist das grösste Haus in
Mauritius.
- Wellnessphilosophie
Ein grosser Indoor-Bäderpark, Massage und Beautyeinrichtungen
sowie ein grosszügiger Aussenbereich vor allem für mentale
Wellness wurden projektiert.
Die Betonung im gesamten Sport- und Wellnessangebot basierte auf
einer eher östlichen Philosophie von Spannung und Entspannung und
nicht auf einem lärmigen Clubcharakter. Viel Wert wurde auf die
Entwicklung gepflegt-lockerer Ambiente gelegt, um ein Gegengewicht
zu den traditionell eher steifen 4- und 5-Sternehotels auf der
Insel zu legen.
- Dienstleistungsphilosophie:
Dienstleistungen im La Résèrve Club Hotel sollten auf einer
edel-lockeren Basis aufgebaut sein, bei der der Gast wählen
konnte, welche Angebote er wahrnehmen will. Es sollte bewusst kein
Animations-Clubcharakter aufkommen, obwohl z.B. Schatzjagden
geplant waren.
Ein grosses Kinderangebot zur Entlastung der Eltern, die so die
professionellen Wellnessangebote wahrnehmen konnten war ebenso
geplant wie ein umfassendes Angebot an Kursen und Sportbetreuung.
Gastronomisch sollten 3 Spezialitätenrestaurants auch
einheimische Gäste begeistern, da auf der Insel gute Restaurants
sehr dünn gesät waren. Eine Vielzahl kleiner Snackbars, Bars und
Restaurants, sowie ein regelmässig verkehrender Bar-Zug sollten
es ermöglichen, dass zu jeder Zeit und in kurzer Distanz
F&B-Angebote genossen werden konnten. (Das Resort hat eine
Ausdehnung von gut 2 km.
- Oekologie:
Das Gestaltungskonzept für die Aussenbereiche sah grosse Flächen
mit verschiedenen Zonen für seltene Tier- und Pflanzenarten vor,
die in Mauritius während der langen Kolonialgeschichte
ausgerottet oder an den Rand der Ausrottung gedrängt wurden. Es
wurden Diskussionen mit WWF und anderen lokalen
Umweltschutzorganisationen geführt und ein konkretes Projekt
erarbeitet, das mit einem Freifluggehege für Vögel und eines
für Schmetterlinge, sowie ein Habitat für Riesenschildkröten
vorsah, wo der Mensch als Besucher im natürlichen Umfeld der
Tiere angesehen wurde. Ebenfalls geplant waren Pflanzungszonen mit
verschiedenen Lebensbedingungen, wie sie auf der Insel vorkommen.
|
|

|
|
|
Marketing:
- Marketingstrategie:
Die Marketingmassnahmen konzentrierten sich vor allem auf den
Verkauf über die namhaften Tour Operators in Europa,
Schwergewicht, Deutschland, England, Schweiz.
Die gesamten Verkaufsaktivitäten und das Marketing wurden aus der
Schweiz heraus koordiniert, vor Ort wurden den Einkäufern das
Resort und die Konzepte vorgestellt.
|
|
- Zielgruppen
& Positionierung:
Als Zielgruppen wurden besserverdienende Gäste aus Europa und
Australien angesprochen, die Wert auf perfekten Service aber
lockere Umgangsformen legen. Das umfassende Sport- und
Wellnessangebot sollte insbesondere sportliche, aktive Menschen
interessieren.
Die Konkurrenzsituation auf der Insel machte vor allem die Häuser
Le Touessrock, das Shandrani und das Trou aux Biches Hotels zu
direkten Konkurrenten, die allesamt eine jüngere, kaufkräftige
Kundschaft ansprachen. La Résèrve hatte aber dank dem grossen
Wellnessbereich einen strategischen Vorteil gegenüber diesen
Hotels und positionierte sich klar als Wellness- oder
Wohlfühlhotel im mittleren Preisbereich.
La Résèrve sollte einen jungen, fröhlichen Spirit verbreiten,
ohne anbiedernd und "laut" zu wirken und mit
professionellen Angeboten eine neue Art von Clubhotelerie
definieren, die die klassischen Vorzüge eines gepflegten
Erstklassresort mit modernem, urbanem Zeitgeist verbindet.
Auch dank des riesigen Geländes und der ökologischen Ausrichtung
strebte La Résèrve eine klare Aussage als progressives und
nachhaltig geführtes Resort an, das auf der Insel Zeichen setzen
wollte.
Das Projekt La Résèrve Club Hotel konnte nur zu 80%
fertiggestellt werden, da durch eine dubiose Finanzaffäre des
Bauherrn die Mittel nach gut einem Jahr vor Ort blockiert wurden.
Sun International, die das Resort danach kauften redimensionierten
das Projekt und bauten ein Haus auf, das viele unserer
Konzeptansätze übernahm und aus dem Haus ein sehr spezielles,
fröhliches und lebendiges Erstklasshaus machten.
|
|
|
| Brooklands
Sustainable Hospitality GmbH |
| |
Villa Francesca di Olcia -
6984 Pura, Switzerland
welcome@brooklands-hospitality.com
|